Social Media Wall:

Mit meinen Eltern war Flossenbürg das erste KZ, welches ich besucht habe.

Noch heute ist mir dieser Tag sehr lebhaft in Erinnerung – mein Vater und meine Mutter hatten diesen Besuch für mich und meine Erziehung Ende der 80er Jahre gelegt – ich bin noch heute davon tief berührt.

Mein zweites KZ, welches ich besucht habe, war Buchenwald – einige Jahre später, auch mit meinen Eltern und später dann nochmals mit der Schule. Auch dieser Besuch hat mich bis heute tief berührt und mich zu einem glühenden Anti-Nazi und Anti-Faschisten gemacht. Vielleicht auch ein Grund warum ich nie VW fahren werde und nie zu einem „Deutschland-Fan“ werden konnte – auch wenn ich die Weimarer Klassik damals (Buchwald ist gleich bei Weimar auf Goethes Ettersberg) sehr lieb gewonnen habe 🙂 – es gibt (ganz sicher) auch ein „gutes“ Deutschland!

Hier nun eine sehr interessante Dokumentation über Flossenbürg:
https://www.ardmediathek.de/video/alpha-doku/was-bleibt-ein-tag-in-der-kz-gedenkstaette-flossenbuerg/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2UwYTRhZTFhLTcyMGUtNGQ5Ni05MGI2LWJiNDBlODcxMWQ0NQ/

Der Film taucht für einen Tag in den Kosmos der Gedenkstätte ein und wechselt dabei immer wieder die Perspektive.

Auch unter der Domain www.callandresponse.de „Call and Response“ abrufbar.

Mehr als eine Milliarde Downloads in 150 Ländern und 75 Sprachen hat TikTok laut Angaben von ByteDance – dem „Noch-Eigentümer“ von TikTok, der diese „Hüpf-Hop-Prank“-Plattform betreibt, auf der Habenseite.

Im Apple Store zog die App mit mehr als 33 Millionen Installationen im ersten Quartal 2019 an YouTube, Instagram, Whatsapp und Facebook vorbei und landete auf Platz 1. Im Google PlayStore hat Whatsapp nur noch knapp die Nase vorn.

TikTok ist im Grunde der unvollkommene „Nachfolger“ von Vine, welches ich sehr mochte – damals hatten die US-Amerikaner (Twitter) Vine eingestellt und die Chinesen haben es – wie es gute chinesische Art ist – einfach kopiert – etwas aufgehübscht – und unter dem Namen TikTok gestartet.

Bei deutschen Nutzern ist TikTok innerhalb Europas besonders beliebt! Das sieht man, wenn man auf TikTok ist – anders als bei Vine sind aber auf TikTok eher „normale“ Menschen, die auch nicht ganz so „cool“ und – ich sags offen – so intelligent wie die Viner sind.

Laut Digiday kommt die Plattform in Deutschland auf über 5 Millionen aktive Nutzer pro Monat (MAUs), was einen europäischen Spitzenwert darstellt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Großbritannien und Frankreich mit jeweils 5,4 und 4,4 Millionen Nutzern. Die erste App, in der Deutschland mal „Spitze“ ist – ansonsten hinken wir ja meist hinterher. Was steckt also hinter dieser App, die sich so schnell verbreitet und sogar in Deutschland Spitzenwerte erreicht?

Was ist TikTok?
Im Wesentlichen ist TikTok eine Videoplattform, mit der Nutzer kurze Videoclips von sich drehen können. Diese 15-Sekunden-Videos können mit Musik oder O-Tönen hinterlegt und geteilt werden. Zentraler Bestandteil der Plattform sind Hashtags und Sounds, denen User folgen und über die sie an verschiedenen sogenannten Challenges teilnehmen können.
Das Grundprinzip dabei: Die überwiegend jugendlichen User wählen aus der TikTok-Musikliste einen Track, zu dem ein Video gedreht werden soll, filmen sich selbst oder andere und nutzen dann die verschiedenen Editiertools und Filter, die in der App zur Verfügung gestellt werden.

Dann wird der selbst kreierte Content gepostet. Das können Lip-Sync-Aufnahmen sein, die Choreographie zu einem Song oder eine Armee von Gummibären, die zu Adeles Hit „Someone like you“ singen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. TikTok vereint dafür verschiedene Funktionen, wie sie von Snapchat, Vine und Instagram bereits bekannt sind. Ergänzt werden diese um das beschriebene Playback-Feature für die Lippensynchronisation und die Möglichkeit der umfangreichen Bearbeitung der eigenen Videos.

Wem gehört TikTok?
Vorgänger von TikTok war musical.ly, eine Lippensynchronisations-App, die 2014 von zwei chinesischen Unternehmern auf den Markt gebracht wurde. Das chinesische Internettechnologie-Unternehmen ByteDance launchte 2016 TikTok und übernahm ein Jahr später musical.ly. Nach der Übernahme wurden die beiden Apps im August 2018 zusammengeführt und im September überholte ByteDance mit einer Marktbewertung von 75 Milliarden Dollar Uber als weltweit wertvollstes Start-up.

ByteDance befindet sich damit in der Riege der international erfolgreichsten Tech-Unternehmen. Facebook ist der rasante Aufstieg von TikTok natürlich nicht entgangen und brachte im November 2018 Lasso, eine Art TikTok-Clone auf den Markt, der bisher allerdings kaum Eindruck hinterlassen hat.

Auf Basis des bisherigen musical.ly-Fokus startete auch TikTok zunächst mit Content im Bereich Tanzvideos. Das entwickelte sich aber schnell weiter und die bereits erwähnten Challenges, über die Nutzer aufgefordert werden ihre Videoproduktionen zu einem bestimmten Hashtag – sei es Tanz, Lippensynchronisation oder generelle Themen – zu posten, stehen inzwischen im Zentrum der App-Nutzung.

Wer nutzt TikTok?
TikTok richtet sich in erster Linie an die Generation Z – und das mit sehr viel Erfolg. ByteDance gibt für die internationalen Märkte bisher wenig an spezifischen demografischen Zahlen heraus. Man muss sich allerdings nur bei Eltern von Teenagern in Deutschland umhören, um zu wissen, dass die für China geltenden Zahlen auch hierzulande passen: Laut TikTok sind 41 Prozent der Nutzer zwischen 16 und 24 und gut zwei Drittel unter 30 Jahren.

Im Vergleich zu Instagram wird hier also eine jüngere Generation angesprochen, die für Unternehmen und Marken in nicht allzu ferner Zukunft eine Hauptzielgruppe sein wird – auch weil die ältesten Mitglieder der Generation Z bereits ins Berufsleben eintreten und über eigene Einkommen verfügen.

TikTok-Nutzer sind nicht nur jung, sondern beschäftigen sich auch intensiv mit der Plattform und ihrem Content. Neueste Zahlen, die von Digiday veröffentlicht wurden, sprechen von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 52 Minuten pro Tag. In Deutschland sollen es 50 Minuten sein. Im Vergleich dazu: Auf Facebook liegt dieser Wert laut Statista bei 14 Minuten. Zahlen, die TikTok Anfang 2019 potenziellen Werbekunden in Deutschland zur Verfügung gestellt hat und die ihren Weg in Branchenmedien fanden, zeigen zudem, dass pro Monat 6,5 Milliarden Videoaufrufe verzeichnet werden und 54 Prozent der User weiblich sind.

Die Beliebtheit von TikTok bei jungen Menschen hat übrigens auch damit zu tun, dass viele Superstars wie Justin Bieber, Selena Gomez oder Ariana Grande auf der Videoplattform aktiv sind und deren Reichweite nutzen. Umgekehrt verhilft TikTok jungen Influencern auch dazu, sich überhaupt erst einen Namen zu machen:

Die deutschen Zwillinge Lena und Lisa begannen 2015 damit, ihre Videos auf der Plattform zu teilen, wurden mit rund 32,4 Millionen Abonnenten zur „Internet-Sensation“ und gehörten zu den erfolgreichsten Content Creatorn. Anfang 2019 löschte das Duo seinen Account, um sich zukünftig der Schauspielerei zu widmen sowie aus Sicherheitsgründen.

Wie funktioniert TikTok?
Nach dem Einloggen erscheint bei TikTok ein Startbildschirm, der per Feed-Prinzip die Inhalte – ausschließlich vertikale Videos – nacheinander anzeigt. Am unteren Bildschirmrand gibt es eine Navigationsleiste und rechts stehen fünf Icons, wie sie zum Teil auch von Instagram bekannt sind, wie ein rundes Bild, in dem das Profil des Nutzers angezeigt wird, ein Herz-Button als Like-Funktion und ein Kommentar-Button. Dazu kommt eine Teilen-Funktion, um Videos zu verschicken oder um mit eigenen Videos auf den angezeigten Content zu reagieren, sowie die Anzeige der im Video genutzten Musik.

Während solche Funktionen alle noch dem herkömmlichen Muster anderer Social Media Plattformen folgen, gibt es beim Feed auf TikTok und der Zusammenstellung der angezeigten Inhalte einen wesentlichen Unterschied zu Instagram, Facebook oder Twitter: Nicht andere Menschen bzw. Accounts, denen man folgt, sind entscheidend.

Es geht vielmehr darum, Nutzern neue Inhalte zu servieren. Der „Für dich“-Feed auf TikTok präsentiert auf Basis eines Algorithmus automatisch Inhalte, von denen er (der Algorithmus) annimmt, dass sie dem jeweiligen Nutzer gefallen. Auf Basis des Nutzungsverhaltens und der Interaktion mit Inhalten werden dann im Laufe der Zeit Anpassungen vorgenommen.

Oder anders ausgedrückt: Die Künstliche Intelligenz hält fest, auf welche Videos User klicken, für welche Influencer und welche Musik sie sich interessieren, um dann auf Basis dieser Daten einen personalisierten Feed zu generieren, der den Geschmack des Nutzers möglichst akkurat trifft. Die überdurchschnittliche hohe TikTok-Nutzungsdauer könnte ein Hinweis darauf sein, dass das gut gelingt.

ByteDance selbst beschreibt die verschiedenen, von dem Unternehmen betriebenen Plattformen als „Möglichkeit für Nutzer, Inhalte zu genießen, die von KI-Technologie getrieben werden“. Das Unternehmen und sein Gründer, Zhang Yiming, sind bekannt für ihre Arbeit und Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz und die Forschung zu maschineller Sprachverarbeitung, Bilderkennung und Maschinellem Lernen. Auch wenn alle TikTok-Inhalte nutzergeneriert sind, wird die Struktur der Plattform durch KI gestützt, was sie zu „mehr Maschine als Mensch“ macht, wie es ein New York Times Autor in einem Artikel beschrieb.

TikTok ermöglicht neben dem automatischen bzw. vom TikTok-Algorithmus kuratierten „Für dich“-Feed auch die klassische Social Media Variante mit einem Feed, der Inhalte von Profilen anzeigt, denen Nutzer aktiv folgen. Dieser „Folge ich“-Feed, der neben „Für dich“ am oberen Bildschirmrand angezeigt wird, ist allerdings kein Muss: Auch wer sich dafür entscheidet, überhaupt keinen anderen Nutzern zu folgen, bekommt immer einen mit Videos vollgepackten Feed serviert.

Dieses Verfahren hat natürlich auch Konsequenzen für die Ausspielung von Inhalten und deren Reichweite. Wenn auf Instagram gilt, dass Accounts mit den meisten Followern meist auch eine große Sichtbarkeit erreichen, können dagegen bei TikTok auch einzelne Videos hohe Reichweiten erreichen, wenn der Algorithmus sie empfiehlt.

Beide Feeds zeigen jeweils ein Video im Fokus, das automatisch abgespielt wird, bevor es zum nächsten weitergeht. In Kombination mit der Kürze der Videos führt dies dazu, dass Nutzer mit höherer Wahrscheinlichkeit als auf anderen Plattformen bis zum Ende schauen und weniger abgelenkt sind. Den kreativen TikTok-Nutzern bzw. Marken, die auf der Plattform aktiv werden, bringt das eine bessere Retention-Rate, die – davon ist auszugehen – auch eine Rolle für den Algorithmus spielt. Die Videos selbst laufen in einer Dauerschleife und wer zum nächsten will, wischt auf dem Bildschirm nach oben oder unten.

Für die tiefere Nutzung der App und Gestaltung eigener Videos bietet TikTok eine Vielzahl an Tools und Funktionen. Über das Symbol für die im Video gespielte Musik kommt man z. B. auf eine Liste mit anderen Videos, die denselben Track nutzen. Nutzer können diese dann in einer Favoritenliste speichern oder über ein Kamerasymbol selbst ein Video dazu aufnehmen. Auch andere Soundeffekte, die User für Videos nutzen, wie Ausschnitte aus Filmen oder Comedy-Programmen, können so weiterverwendet werden. Auf dem Startbildschirm gibt es zudem eine Suchfunktion, über die sich andere Nutzer, Hashtags und Sounds suchen lassen.

Direkt darunter werden die bereits erwähnten Challenges angezeigt, als ständig wechselnde Wettbewerbe, bei denen Nutzer aufgefordert werden, zu verschiedenen, über Hashtags markierte Themen, eigene Videos zu produzieren. Für die Aufnahme der Clips stehen eine Reihe von Tools und Filter zur Verfügung, die von den jungen „TikTokern“ mit viel Kreativität eingesetzt werden. Für die beliebten Tanz- und Lipsync-Videos gibt es eine extra „Notenschlüssel“-Funktion, über die Musik und Töne ausgewählt werden können.

Wie können Marketer und Unternehmen TikTok nutzen?
Ein eigenes Unternehmensprofil, Zusammenarbeit mit einem Influencer (bzw. „Creator“ auf TikTok) oder (Video)Anzeigenschaltung – das ist die generelle Bandbreite, die TikTok Unternehmen für das Marketing bietet. Alles rund um Anzeigenschaltung ist dabei aktuell noch in einer Art Experimentierphase: Anfang 2019 begann TikTok damit, potenzielle Werbekunden mit einem eigenen Sales-Team und über Agenturen in verschiedenen Märkten, inklusive Deutschland, zu akquirieren.

Im August tauchte in einigen Ländern, wie USA, Japan und Indien, ein Selbstbuchungstool auf, wie man es von Facebook und Instagram kennt. In Deutschland steht die (Test-)Funktion noch nicht zur Verfügung, allerdings werden Interessenten auf der Website aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen und es ist davon auszugehen, dass das Tool früher oder später in allen Märkten eingeführt wird.

Im Rahmen dieses work in progress zwischen TikTok und Unternehmensnutzern war eine gesponserte Challenge des US-Modelabels Guess, die Nutzer aufrief, sich in Guess zu stylen, das erste „große“ Beispiel dafür, in welche Richtung es für Marken gehen kann. Auch in Deutschland gibt es verschiedene first mover, die experimentieren und Communities aufbauen, wie zum Beispiel das öffentlich-rechtliche Jugendangebot funk, der WDR-Radiosender 1Live, einige Fußballvereine, aber auch Großunternehmen wie Otto und Punica.

1Live beweist dabei, dass der Aufbau eines TikTok-Kanals auch ohne plattformspezifische Content-Erstellung geht: Der Radiosender verwertet Musik- und Comedyclips weiter, die bereits für seine Website und anderen Social Media Netzwerke produziert wurden. Besonders beliebt sind – ganz TikTok-konform – Interviewausschnitte mit Stars, zu denen Nutzer ihre eigenen lippensynchronen Videos erstellen können. Mit einem passenden Challenge-Hashtag versehen, erreicht der Sender damit hohe Interaktionsraten.

Otto, als ein Unternehmen, das nicht unbedingt mit einer jungen Zielgruppe in Verbindung gebracht wird, war eine der ersten deutschen Marken, die sich auf das TikTok-Spiel einließen. Die #machdichzumotto-Kampagne zum 70. Geburtstag brachte der Versandhausgruppe innerhalb von vier Wochen 147 Millionen Views und allein in den ersten sechs Tagen 59.000 hochgeladene Videos.

Was zeigt: Mit dem richtigen Thema und der richtigen Ansprache können auch traditionellere Unternehmen die jüngere Zielgruppe auf TikTok erreichen. Die Fruchtsaftmarke Punica nutzte TikTok im Rahmen eines Marken-Relaunches, mit dem die Zielgruppe um die Generation Z erweitert werden sollte. Dazu wurde über #PunicaDance eine Challenge gestartet, die Nutzer animierte, zusammen mit den personifizierten Punica-Früchten „The Fruits“ im Duett zu tanzen.

Die millionenfache Präsenz des Werbe-Hashtags #Anzeige in Deutschland oder milliardenfach in der englischsprachigen #Ad-Variante zeigt auch, dass die Zusammenarbeit mit Influencern auf TikTok bereits eine große Rolle spielt. Für Unternehmen kann dies auch eine Möglichkeit sein, die Plattform zu testen, um zu sehen, wie bestimmte Inhalte funktionieren.

Ist TikTok sicher?
Die Kombination aus Jugendlichkeit der Nutzer einerseits und Unsicherheit über die Nutzung privater Daten seitens eines chinesischen Unternehmens haben von Anfang an dazu geführt, dass TikTok immer wieder in die Kritik geriet. Das offizielle Mindestalter für einen TikTok-Account ist 13 Jahre. Allerdings lässt sich das einfach umgehen, da das Alter nicht geprüft wird.

Auch ein „Sicherheitscenter“ und Moderatoren, die hochgeladenen Content hinsichtlich seiner Tauglichkeit für jugendliche Nutzer prüfen, können – angesichts der schieren Masse an Videos – ihre Aufgabe nur begrenzt erfüllen. Experten empfehlen daher, dass Eltern mit ihren Kindern entsprechende Regeln vereinbaren und die richtigen Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen vornehmen.

Festzuhalten bleibt, dass ByteDance in verschiedenen Ländern bereits unter Druck geraten ist. So verhängte in den USA die Regulierungsbehörde „Federal Trade Commission“ wegen Verstößen gegen Jugendschutzrechte eine Strafe von 5,7 Millionen Dollar und bestimmte zudem, dass das chinesische Unternehmen nicht länger Daten von Jugendlichen unter 13 einsammeln dürfe. ByteDance brachte daher in den USA eine Kinder-Version der App für Nutzer unter dieser Altersgrenze auf den Markt. Seitens des Unternehmens wird beispielsweise in Deutschland versichert, dass Nutzer keine Bedenken haben müssen.

Die TikTok-Sprecherin betonte in den Medien, dass die chinesische Regierung keinen Zugriff auf die Benutzerdaten von TikTok habe, da Bytedance in China eine eigene Variante der internationalen TikTok-App namens Douyin betreibt. Die Benutzerdaten von TikTok werden demnach in den USA und Europa gespeichert und verarbeitet und das Unternehmen verpflichtet sich alle lokalen Gesetze in den lokalen Märkten einzuhalten.

Welche Strategien funktionieren auf TikTok?
Noch mehr als bei anderen Social Media Netzwerken gilt auf TikTok: Die Nutzer geben den Ton an. Wer die App für Marketing nutzen möchte, muss deren Sprache sprechen. Authentizität ist wichtig genau wie ein Humor- und Ironieverständnis, das sich mit dem der Generation Z deckt. Der beste Ansatz ist, sich genau anzuschauen, was die jungen Kreativen mit der App machen und wie – und sich davon leiten zu lassen.

Witz spielt bei den Challenges sicher eine Rolle. Gleichzeitig müssen die Nutzer sich wirklich herausgefordert fühlen. Marken müssen zudem akzeptieren, dass Challenges letztendlich immer in der Hand der Nutzer liegen. TikTok ist „ihre“ Plattform und die Erfolgszahlen zeigen, dass die App offensichtlich genau widerspiegelt, wie junge Menschen heutzutage Social Media nutzen möchten.

Die Tatsache, dass diverse große Marken die Plattform schon früh testeten, zeigt, dass deren Potenzial für die Marken- und Dialogbildung ernst genommen wird. Auch wenn die Altersgruppe aktuell noch keine Käuferzielgruppe sein mag, denken diese Unternehmen voraus. Mitglieder der Generation Z sind die Kunden von morgen und diese schon früh in ihrem ganz eigenen Umfeld kennenzulernen, macht durchaus Sinn.

Ist TikTok die Zukunft des Social Media Marketing?
Wird TikTok auch in zehn Jahren noch ein Star am Social-Media-Himmel sein? Eine hundertprozentige Antwort kann es darauf nicht geben. Wie sich die App weiterentwickelt, hängt sicher auch davon ab, inwiefern beispielsweise die Integration direkterer Werbung bei den Nutzern ankommt. Aspekte, wie der angesprochene Datenschutz und Sicherheitsbedenken, mögen sich in die ein oder andere Richtung entwickeln. Gleichzeitig gilt: Auch bei Facebook und Instagram wusste keiner, ob es funktioniert und schließlich waren alle, die früh experimentierten, im Vorteil.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge scheint die App auf jeden Fall ein ganz grundsätzliches Nutzerbedürfnis zu befriedigen. Die Möglichkeit, mit digitalen Tools kreativ zu werden und Content zu gestalten, ist höchst attraktiv. Es geht darum, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern zu partizipieren. So unverständlich oder „albern“ es dabei für alle über 30 (oder vielleicht sogar 25) sein mag, welche Art von Filmchen auf TikTok die Runde machen – TikTok ist für eine ganze Generation zum Begleiter geworden, der Facebook, Instagram und Snapchat weit überholt hat.

Und wer besser verstehen möchte, worin die Faszination besteht, dem helfen möglicherweise die Worte einer Autorin des US-Technikportals The Verge. Sie weist in einem Artikel darauf hin, dass gerade das Unprofessionelle und Unperfekte der Videos die App ausmache. Denn: Es gehe den Nutzern nicht um Perfektion, sondern darum, Teil einer Bewegung zu sein.

Fazit: 

Allgemein kann man sagen, dass TikTok das RTL2 des Social Webs ist – die meisten Menschen, die dort unterwegs sind, sind meist nicht die hellsten Birnen im Leuchter – man könnte sogar noch weiter gehen und behaupten, dass die MAUs dort – anders als z.B. bei Twitter, Instagram oder damals auf Vine wirklich eher weit weg von Bildung und „Insights“ sind – dort findet man die „Masse“ der unteren Mittelschicht, die z.B. den Begriff Postmoderne nie gehört haben, das letzte Buch (wenn überhaupt) in der Schule gelesen und auch sonst eher wenig an Kunst und Kultur interessiert sind – oft nur ein gefährliches Halbwissen haben und sorry – aber das ist so – im neuen nachmodernen Poco-Discounter-Biedermeier verhaftet sind … ohne aber das Biedermeier wirklich zu kennen – also eine ziemlich öde Truppe, die sich hier tummelt, flashdanced und ab und an durch den McDrive fährt – ohne natürlich zu vergessen den Po der Freundin in engen Trainingshosen zu filmen.

Das Hauptthema sind dann auch Auto, Freundin und Fastfood – alles schöne Themen – nur in der Einfältigkeit, wie hier die Themen aufbereitet und produziert werden, ist das – sorry für die eindringlichen Worte – einfach nur zum Kotzen.

Ich vermisse Vine und bin froh, dass es noch Twitter oder so schöne Networks wie Instagram gibt – TikTok kann ich wenig abgewinnen.

Eins noch: Die US-Amerikaner und die Kanadier, die so aktiv auf Vine waren, können TikTok eher auch wenig abgewinnen … und wenn, dann liefern die Nordamerikaner meist echt guten Content – die DACH-Fraktion ist dagegen mehr die bildungsferne bzw. bildungsbedürftige Schicht.

Aber im Grunde kann und will ich das gar nicht beurteilen (ich bin weder Sozialpädagoge, noch Soziologe) – aber dieses Netzwerk nervt einfach – es ist einfach ein Netzwerk mit „Schrottcontent“ und darauf stehe ich echt nicht so.

ich habe ein Buch zum Nikolaus bekommen, welches ich mir schon sehnsüchtig wünschte – „1980 bis 1989 – Frankfurt am Main – ein Architekturführer“. Der aufmerksame Leser denkt sich jetzt – ah die Postmoderne – ja und er liegt damit richtig. Von 1980 bis 1989 war die Postmoderne in Frankfurt bestimmend. Noch heute ist Frankfurt eine „Hochburg“ der nachmodernen Architektur.

Ich bin ja ein großer Fan der Postmoderne, die endlich den Mut aufbrachte sich von Bauhaus und falschverstandener funktionalistischen „Müll“-Architektur loszusagen, die auch die High-Tech-Bauten hinter sich lies und aus dem ganzen Fundus der Architekturgeschichte Anregungen bezog. Ein Buch, welches man als Frankfurt- und Architektur-Liebhaber einfach haben muss … https://www.junius-verlag.de/Programm/Architektur/Architekturfuehrer-Frankfurt-1980-1989.html

Hier in kurzes Video zum Werk: https://vimeo.com/485874922

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Es gibt ja viele Legenden, die aus den USA kommen: Der Jeep Wrangler, die Levis Jeans, Wrangler und Lee, Nike, VANS, Vision Street Wear, Chevy, Chrysler, Burger King / McDonalds Burger, der Ford Explorer etc. und zu diesen Legenden ist nun ein alter Bekannte gestoßen … der 2021 Ford Bronco – der Bronco ist wunderschön geworden und kann so auch dem Jeep Wrangler ernste Konkurrenz machen.

Ich dachte immer, dass das Jeep Design (Ralph Gilles) nicht einzuholen ist – ist es auch nicht – aber der Bronco ist absolut (fast) gleichauf.

Ich hoffe, dass er nach Deutschland kommen wird – jedenfalls ist das Design, sind die technischen Werte und besonders die Modularität des Autos genial … hier eine Seite von Ford aus den USA mit weiteren Infos: https://www.ford.com/suvs/bronco/2021/?intcmp=hp-bb-bronco

Und hier die Commercial der amerikanischen Legende:

Go Bronco Go!

Aktuell findet man in der Mediathek des ZDF eine sehr interessante Dokumentation (6 Teile) zum amerikanischen Bürgerkrieg … die Dokumentation führt den Zuschauer durch die großen Schlachten des Bürgerkriegs – angefangen von der Schlacht am Bull Run bis zur endgültigen Niederlage der Südstaaten bei Petersburg im April 1865.

Hier der erste Teil der „Serie“: Nach dem Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs im April 1861 will die Union unter dem neu gewählten Präsidenten Abraham Lincoln den Aufstand der Südstaaten so schnell es geht beenden.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-um-amerika-bull-run-aufstand-fuer-die-sklaverei-102.html

oder hier auf Youtube:

Ich habe mich oft gefragt – ja fast gewundert, warum die Produkte von Chrysler, Jeep und RAM – und seit einiger Zeit auch von Alfa Romeo oder Fiat (z.B. der neue TIPO, der ja eigentlich eine Neuauflage des Dodge Dart / Dodge Neon ist) so unfassbar gut (und ziemlich amerikanisch) aussehen … die Antwort kenne ich nun schon seit einigen Jahren …  da der Head of Global Design FCA – also der Chefdesigner für die Fiat Chrylser Gruppe ein genialer US-Designer ist – sein Name: Ralph Gilles.

Ralph Gilles hat den Chrysler 300, den Jeep Cherokee, den Jeep Renegade etc. gestaltet und dazu beigetragen, dass Chrysler, Jeep und RAM – also die Chrylser US LLC nach dem Niedergang unter / mit Daimler Chrysler wieder (mit FIAT) auferstehen konnte.

Chrysler ist inzwischen wieder eine blühende Automobilmarke  … Fiat hat Chrysler gut getan – die Italiener haben das vermocht, was vorher nicht möglich war bzw. nicht möglich schien – Chrysler zu altem Glanz zu führen. Ich glaube, dass die Italiener Chrysler und besonders Gilles einfach freie Hand gegeben haben – das hat wohl schon genügt.

Jeep macht Rekordumsätze, RAM gehts eh sehr gut, Dodge ist auch im Aufwind und Fiat hat sich gefangen. (Stand vor Corona und sicher auch wieder nach Corona)

Besonders der neue TIPO und der Fiat 500 verkaufen sich super. Mit dem neuen Chrysler Pacifica hat Chrysler einen der modernsten Minivans der Welt gebaut … einfach schön zu sehen, wie es diesem Unternehmen gut geht – und mit der neuen Zusammenarbeit mit PSA sollen neue Plattformen entwickelt werden (so war es in einigen Blogs zu lesen) und die Produkte von FCA noch besser und mannigfaltiger werden. Für Alfa sind dann ja einige schöne SUVs geplant, die mit PSA zusammen entwickelt werden sollen.

„first of all“ der wunderschöne Chrysler Pacifica (MY 2019 und 2020/21) zeigt: „so geht Minifan“ – https://www.youtube.com/watch?v=Zy-1JnWGk2c.

Hier einige Grunddaten zu Gilles: https://en.wikipedia.org/wiki/Ralph_Gilles

Sein gesamtes Werk und auch sein Wirken und Denken zeigt – sehr eindrucksvoll – die Netflix-Design-Doku-Serie „Abstract“, die Gilles eine eigene Folge widmete – hier der Trailer:

Und hier noch ein sehr interessantes Interview mit Gilles:

Besonders sehenswert ist auch der Instagram Channel von Gilles – hier ein Beitrag zum neuen Fiat 500:
https://www.instagram.com/p/CBwFHkrFy2J/?igshid=nmixwjh70c3g

Gilles macht schon richtig cooles Zeug :).

Neben Gilles prägt noch ein großer Automobil-Designer das FCA-Design und zwar Klaus Busse – vormals bei Daimler-Chrysler tätig, stammt er aus dem Mercedes Zweig – hat aber (wie ich glaube mit viel Begeisterung) den alten deutschen Arbeitgeber verlassen und ist nun Head of Design von Alfa-Romeo, Maserati, Fiat und Abarth. Gerade der neue Fiat 500 ist Busse unter der Leitung von Gilles sehr gut gelungen – FCA hat da schon ein geniales Team. Busse ist auch (wie Gilles) auf IG: https://www.instagram.com/klausbusse/

Was lernen wir nun aus diesem kleinen Blogpost – ja genau – FIAT und das FCA-Design wird geprägt von den USA (von Jeep, Chrysler und RAM/Dodge) – auch Busse ist ja ein Fast-Amerikaner, Gilles eh – die Unkenrufe, dass Jeep-Design z.B. durch Italien geprägt wird, ist daher absolut falsch – ganz im Gegenteil Fiat und die Fiat-Autos der letzten Jahre sind im Grunde US-Cars … besonders der neue Fiat Tipo ist eine Weiterentwicklung des Dodge Dart– besonders der Dart war wirklich eine absolute Neuentwicklung – u.a. Voll-LEDs, das virtuelle Cockpit (der Dodge Dart war eines der ersten Autos – bereits 2011/2012 – der sowas hatte), App-Steuerung, Led-Leisten bei den Rückleuchten etc. und der Tipo wird z.B. in arabischen Ländern auch noch als Dodge Neon verkauft.

Was in den letzten Wochen in den USA „abging“ war – besonders für mich – heftig. Der Todesfall George Floyd ereignete sich am 25. Mai 2020 in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota, als der 46-jährige Afroamerikaner George Perry Floyd während einer gewaltsamen Festnahme ums Leben kam. Ein Video des Vorfalls sorgte weltweit für Aufsehen. Die danach folgenden Unruhen wurden meist „live“ auf TikTok übertragen und oftmals wurden die Bilder mit dem Song „This is America“ von Childish Gambino unterlegt:

Ich bin ja ein großer Fan der Postmoderne der 90er Jahre – ähnlich wie die Postmoderne damals, bedient sich auch das Musikvideo jetzt zahlreicher Chiffren / Zitate – also Zeichen, die man erst durch den Hintergrund deuten kann. Ich habe mich mal daran gemacht eine Interpretation des Videos zu schreiben:

Das Musikvideo enthält viele versteckte Hinweise / Zeichen und unterschwellige Botschaften, die gesellschaftliche Probleme in den Vereinigten Staaten aufzeigen und kritisieren. Insbesondere der Rassismus in den USA wird problematisiert.

So wurde von einigen Rezipienten aufgezeigt, dass die Waffen im Musikvideo nach deren Benutzung immer in rote Tücher gehüllt werden. Dies solle darauf hinweisen, dass in den USA immer noch bei tödlichen Schießereien die Waffen über den Verlust unschuldigen Lebens gestellt werden.

Während Gambino dem Mann in den Hinterkopf schießt, nimmt er eine skurril anmutende Haltung ein, die einer Jim-Crow-Karikatur ähnelt. Gerade dies fand ich sehr interessant – der Ausdruck Jim Crow war in den USA im 19. Jahrhundert die Bezeichnung für das Stereotyp eines tanzenden, singenden Schwarzen, der vor allem in den Minstrel Shows ein beliebtes Thema war. Geschaffen wurde die Bühnenfigur vermutlich vor 1832 von dem weißen Komiker Thomas D. Rice, der als Blackface auftrat. Diees Sterotyp hielt sich bis in die 50er und 60er Jahre … also sehr lange.

Und ich finde diese Shows und damit auch Jim Crow sind ein Sinnbild für den Rassismus in den USA … Minstrel Show oder Blackface Minstrelsy (benannt nach dem als Blackface bezeichneten, schwarz-geschminkten Gesicht des Clowns) ist ein Minstrel, bei dem Weiße in Form von Stereotypen Schwarze darstellen. Bekanntestes Beispiel wurde Thomas D. Rice, der als Jim Crow mit schwarz gefärbtem Gesicht auftrat. Die Blackface Minstrelsy war im Norden der Vereinigten Staaten zwischen 1840 und 1870 vor allem unter Industriearbeitern sehr populär.

Das Niederschießen des Kirchenchors ist ein offensichtlicher Verweis auf den Anschlag in Charleston 2015.

Die Hose, die Childish Gambino während des Videos trägt, ähnelt der Uniformhose von Soldaten der Konföderierten Staaten von Amerika (Südstaaten) aus Zeiten des Sezessionskrieges. Monumente zu Ehren der Konföderierten geraten seit längerem in die Kritik, weil sie von Afroamerikanern oft als Denkmäler der Sklaverei gesehen werden.

Im Video reitet ein Mann mit Kapuze auf einem weißen Pferd im Hintergrund. Dieses Symbol wurde mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Verbindung gebracht, der in der Bibel den Ausbruch eines Krieges und die kommende Apokalypse verkündet. Und eben so empfand ich auch die Ausschreitungen in den USA – sie waren wirklich apokalyptisch.

Noch ein kleiner Nachtrag: Tik Tok und die Riots

Tik Tok ist das erstes großes Social Network, welches aus China bei uns in Deutschland bzw. im Westen (USA & Co.) angekommen ist.

WeChat kennen wir ja auch ALLE (ebenfalls Made in China) – damit zahlt man über QR-Code, vernetzt sich ähnlich wie bei Apple Pay und nutzt es wie WhatsApp – aber angekommen ist WeChat in Europa noch nicht – Tik Tok schon.

Ich als großer VINE-Fan empfand Tik Tok immer als (billige) „Kopie“ von Vine – leider hat Twitter Vine vor einigen Jahren eingestellt und dann kam Tik Tok. Gerade die Riots in den USA haben mir gezeigt, dass Tik Tok inzwischen Twitter in Sachen Bewegtbild und „Livenews“ den Rang abgelaufen hat und langsam erwachsen wird – die neusten Filmchen, die neusten „Livereports“ aus den USA hat man während den Riots über TikTok bekommen … und das schreibt Wikipedia über Tik Tok:

TikTok, in China auch bekannt als Douyin ist ein chinesisches Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos und anderen kurzen Videoclips, das zusätzlich Funktionen eines sozialen Netzwerks anbietet. Tik Tok ist als mobile App für die Betriebssysteme Android und iOS verfügbar.

Am 2. August 2018 wurde die App Nachfolger von Musical.ly. Im Jahr 2018 gehörte Tik Tok zu den sich am schnellsten verbreitenden mobilen Apps der Welt und war die führende Kurzvideo-Plattform in Asien mit der weltweit größten Playbackvideo-Community. Inzwischen wird Tik Tok in Deutschland ähnlich wie Vine genutzt und da fragt man sich dann schon – warum hat Twitter nur Vine eingestellt – Vine war doch im Detail cooler als Tik Tok und auch nicht so ganz „süß-sauer“ – aber nun gut … ich glaube die German-User haben damals Vine auch leider nicht verstanden … na und Tik Tok ist ja auch ziemlich cool :).

Weitere Infos zum Thema Tik Tok und Marketing gibts hier: www.thomashutter.com/tiktok-alles-was-du-ueber-tiktok-marketing-wissen-musst/